Reisen. Entdecken. Sammeln.
Bis vor 30 Jahren teilte der Eiserne Vorhang Europa in Ost und West: eine politische Abgrenzung, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen hatte. Hans-Peter Riese, damals als westdeutscher Journalist im Osten unterwegs, gehörte zu den Botschaftern zwischen den beiden Welten. Auf seinen Reisen begegnete er zahlreichen KünstlerInnen. So entstand auch eine beeindruckende Sammlung, die er zusammen mit seiner Frau, der Journalistin Michaela Riese (1943–2000), aufbaute.
Seit 2008 befindet sich die Michaela Riese Stiftung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) und wächst stetig. Aktuell umfasst sie etwa 270 Werke tschechischer und russischer, aber auch deutscher und polnischer KünstlerInnen. Mit der Ausstellung „reisen. entdecken. sammeln.“ würdigt das KOG den 20. Todestag von Michaela Riese.

