32. Wurzer Sommerkonzerte – Natalia Ehwald
Beethoven, Schumann, Schubert
Wenn die Pianistin Natalia Ehwald in die Tasten greift, verströmt sie eine Aura des Noch-nie-so-Gehörten. Sie wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Ihre Konzertreisen führen sie durch alle Kontinente. Die wichtigsten künstlerischen Impulse erhielt sie von ihrem langjährigen Lehrer Evgeni Koroliov. In seiner Meisterklasse begann sie 2002 ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, das sie mit Auszeichnung abschloss. Gespielt mit „Schweiß und Glut“, wird die junge Ausnahmepianistin bei den 32. Wurzer Sommerkonzerten mit bestürzender Empfindungstiefe die Beethovensonate Nr. 27 in e-Moll op. 90 interpretieren. Mit der „Kreisleriana“ von Schumann gewann sie den 1. Preis und den Sonderpreis der Menuhin-Foundation beim Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau.
In Wurz wird sie mit Schumanns Intermezzi op. 4 tief auslotend und mit atemberaubender Musikalität begeistern: Ein Kosmos an Expressivität, Musik wie von einem anderen Stern, virtuos, mitreißend, meisterhaft und entwaffnend natürlich. Der Berliner Tagesspiegel schreibt: „Bei Natalia Ehwald gleicht Klavierspielen, man darf das wohl so sagen, einer Religion: ihr Spiel ist keineswegs hingekünstelt.“
Wenn sie in Wurz Franz Schuberts letzte Klaviersonate Nr. 21 in B-Dur D960 zum Klingen bringt, wird ihre expressive Nuancierungskultur zwischen staunend-träumerischem Ausdruck und krassen dynamischen Gegensätzen ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in Bann ziehen. Ein Musikerlebnis, das Sie nicht mehr so schnell loslässt.

