Ausstellung Falsche Grenzen der Aktion “Stein”
Die Staatssicherheit hat sich die Aktion “Stein” ausgedacht, um ausgewählte Personen an falschen deutschen Zollstellen in angeblichen amerikanischen Militärbüros der Spionageabwehr zu verhören. Es ging nicht um Zufälle, sondern um breit angelegte Maßnahmen des Sicherheitsapparates, der heimlich gegen seine eigenen Gesetze verstoßen hat. Die Absicht der Autorin ist es die Raffinesse nahezubringen, die im Verständnis der Arbeit der Staatssicherheit zur Selbstverständlichkeit wurde. Trotz des Fakts, dass es sich um die geheimste Unterdrückungsmaßnahme des kommunistischen Regimes handelte, werden neue Opfer und Straftäter aufgedeckt, werden zeitliche und räumliche Entwicklung der Aktion “Stein” erläutert, werden eine Reihe von Gründen für ihre Nutzung vorgelegt. Die einzigartigen Archivmaterialien konfrontieren mit späteren Zeugenaussagen, die Geheimpolizeiverfahren werden so in einem neuen Licht präsentiert.

