Zeit, Zeit, Zeit…
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie in Prag zum Programm des 38. Pilsener interdisziplinären Symposiums zur Problematik des 19. Jahrhunderts vorbereitet, welches alljährlich im Rahmen des Festivals Smetana Tage organisiert wird.
Die Ausstellung wird am Donnerstag, 22. Februar 2018 um 18 Uhr vom Leiter der Westböhmischen Galerie Roman Musil eröffnet. Das Eröffnungswort wird von den Autoren der Ausstellung Eva Bendová und Vít Vlnas gehalten.
Die Besucher treffen auf Werke von tschechischen künstlerischen Autoritäten, wie Josef Mánes, Antonín Machek, Mikoláš Aleš, Antonín Chhittussi, Antonín Slavíček, Jan Preisler, Jaroslav Špillar und auch mit unerwarteten, weniger bekannten Werken.
Die Ausstellung zeigt einige Hauptkapitel der Anschauung auf das Phänomen Zeit, welches sich gerade im 19. Jahrhundert radikal änderte. Während wir am Anfang des Jahrhunderts noch über die zyklische Wahrnehmung der Zeit in natürlichen Zyklen, der Teilung des liturgischen Jahres und dem Arbeitskreislauf sprechen, verfolgen wir am Ende des Jahrhunderts die Zeit in ihrem linearen Verlauf, in der modernistischen Entwicklung “vom Anfang bis zum Ende”, zum “besseren und vollendeterem”. Die technischen Möglichkeiten haben zudem die Nacht “kolonialisieren” können und praktisch jede Stunde zu einer geeigneten Zeit zum Arbeiten geändert.

