Das grüne Dach Europas
„Ich möchte mit der Kamera zurückholen, was unwiederbringlich verloren ist.“
Berndt Fischer (geb. 1949 in Amberg) fotografiert seit vierzig Jahren am allerliebsten Naturlandschaften und Tiere, aber auch Städte und Menschen. Einem dreijährigen Aufenthalt in Paris folgte sein erster Bildband „Paris – Zauber einer Stadt“. Seitdem hat er Bücher und zahllose Reportagen über seine Heimat und Fotoreisen auf vier Kontinenten verfasst.
Als Alt-68er ist er auch politisch aktiv und versteht seine leidenschaftlich betriebene Fotografie, zu der er als Autodidakt gekommen ist, als Mittel des Kampfs gegen die fortschreitende Naturzerstörung. Als Germanist verspürt der frühere Gymnasiallehrer immer das Bedürfnis, seine Bilder mit den entsprechenden Worten zu konfrontieren. Bilder und Poesie sollen in seinen Veröffentlichungen eine Einheit bilden.
„Mein Dilemma ist es, dass ich mit der Kamera Landschaften hinterherrenne, die es überhaupt nicht mehr gibt, die ich aber als Kindheitserinnerung in mir bewahrt habe. In meiner Biographie hat der Niedergang der Natur ungeahnte Schnelllebigkeit und Dimensionen angenommen, daraus resultiert die Leidenschaft mit der Kamera zurückzuholen, was unwiederbringlich verloren ist.“
Der Bildband „Das Grüne Dach Europas“ ist 2012 im Buch & Kunstverlag Oberpfalz erschienen und zeigt den gewaltigen Naturreichtum in diesem einzigartigen Grenzkorridor, der sich von Bayern über Böhmen bis nach Österreich erstreckt. Für Berndt Fischer ist dies die Rückkehr zu den Wurzeln der Kindheit in den Waldbergen.
Zur Vernissage am 06.04.2017 fährt aus Pilsen der Kulturbus.
Abfahrt um 17:30 Uhr vom Kulturhaus Peklo
Rückfahrt gegen 21:30 Uhr
Fahrpreis (hin und zurück): ca. 4,- €

