Monumente des Augenblicks
Im Lauf der Geschichte hat das aufgeblasene Spektakel schon unzählige Male verführt und die Beobachter in individuelle und kollektive Traumwelten transportiert.
Oft wurde diese Faszination jedoch auch als Werkzeug zur Massenmanipulation eingesetzt. Die Ausstellung „Monumente des Augenblicks“ des Künstlers Artúr van Balen erforscht, wie das ephemere, schwebende Objekt als ein Sinnbild der jeweiligen Ideologie verstanden werden kann.
Anhand von Foto- und Filmbeispielen aus eigener Archiv-Forschung in Moskau, St. Petersburg und New York nimmt van Balen die 1930er Jahre unter die Lupe und zeigt die Zeit, in der zum ersten mal heliumgefüllte Skulpturen für Massenmanifestationen eingesetzt wurden.

