Das schlaue Füchslein
Oper von Leoš Janáček
Der Förster fängt eine junge Füchsin und nimmt sie mit nach Hause. Weil sie jedoch genau so freiheitsliebend wie schlau ist, dezimiert sie nicht nur den Hühnerbestand des Hofes, sie zettelt auch eine Revolution unter den Tieren an und nimmt schließlich Reißaus. Das Leben von Förster und Füchslein bleibt fortan indirekt aufeinander bezogen. In einer sommerlichen Mondnacht begegnet die Füchsin einem stattlichen Fuchs. Nachdem er charmant um sie wirbt, steigt sie mit ihm in den Bau. Kurz darauf sind die beiden stolze Eltern einer großen Kinderschar. Am Ende der Geschichte trifft ein tödlicher Schuss das arme Füchslein. Dennoch ist es kein tragischer Schluss, er beschreibt nur den ewigen Kreislauf aus Werden und Vergehen.

