Waidhauser Grenzgeschichte(n)
Der Heimatkundliche Arbeitskreis Waidhaus e.V. hat die Ausstellung “Waidhauser Grenzgeschichte(n)” zusammengestellt. Diese beinhaltet den Fall des Eisernen Vorhangs am 23.12.1989, die Folgen der Grenzöffnung für Waidhaus und die Bedeutung des “Eisernen Vorhangs”.
Im Rahmen des Begleitprogramms zur Landesausstellung Karl IV. blickt die Marktgemeinde Waidhaus auf die Jahre vor und nach der Wende. In Erinnerung ist vielen historisch interessierten das Durchtrennen des Stacheldrahts am Eisernen Vorhangs, von den Außenministern Hans-Dietrich Genscher und Jiri Dienstbier gemeinsam mit einem Bolzenschneider am 23.12.1989 in der Nähe von Waidhaus vollzogen.
Viele Bilder und Zeitungsberichte erinnern zudem an die Zeit vor der Grenzöffnung. In mehreren Ausstellungsvitrinen wird über die Arbeit von Bundespolizei, von Grenzpolizei und Zoll an der deutsch-tschechischen Grenze informiert. Interessant für die Besucher ist auch das komplett eingerichtete ehemalige Büro der Grenzpolizei.

