Pâte de verre – Vom Jugendstil zum Studioglas
Bereits die Künstler der Antike kannten die Pâte de verre. Aber erst in der Zeit des Jugendstils und Art Deco erlangte diese diffizile Technik der Glasverarbeitung um das Gemenge aus Glaspulver, Bindemitteln und färbenden Metalloxiden eine großartige Blüte.
In den 1980er Jahren entdeckten die Studioglaskünstler die Pâte de verre erneut. Sie schaffen faszinierende Kunstwerke – Schalen, Vasen, abstrakte Objekte, Skulpturen, Installationen – deren besonderer Reiz darin besteht, dass sie nicht sofort als Objekte aus Glas zu erkennen sind. Ihre Materialbeschaffenheit bleibt in vielen Fällen zunächst rätselhaft.
Das Glasmuseum Frauenau gibt einen eindrucksvollen Überblick über die Pâte de Verre vom Jugendstil bis heute.




