“Mag die ganze Welt versinken”

ORT: Maria-Seltmann-Haus, Weiden
Als im August 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, wurde er nicht nur von strammen Uniformträgern begeistert begrüßt. Die nationale Hochstimmung spiegelte sich auch in den Spielplänen von Operetten und Revuen wider. Kriegsoperetten – heute zur Recht vergessen – hatten beim Publikum großen Erfolg. Je länger aber der Krieg währte, desto mehr verlangte das Publikum nach Zerstreuung und so gelangten zunehmend die konventionellen Stücke vergangener Jahre zur Aufführung.
Nach dem 1. Weltkrieg begann für die Operette eine neue Ära. Sie ging zunehmend kreative Mischformen mit anderen Genres ein und konnte so auch in den 1920er-Jahren noch gigantische weltweite Erfolge erzielen.
Sina Wegener, Sopran, Michael Seifferth, Tenor und Midori Itsuda am Klavier geben einen Einblick in die Welt der Operette in den Jahren um den 1. Weltkrieg.
