Die verborgene Schönheit der Mineralien. Erzgebirgsminerale aus Ostrover Sammlungen
Das nahegelegene Gebiet des Erzgebirges und des Kaiserwaldes gehört zu den Gebieten mit den bedeutendsten Mineralvorkommen in der Tschchischen Republik, mit dem auch die berühmte Bergbautradition der Region in der Vergangenheit eng zusammenhängt. Halbedelsteine aus Ciboušov wurden schon unter der Herrschaft Kaiser Karls IV. und wahrscheinlich schon unter Rudolf II. abgebaut und wurden zur Ausschmückung der Kapelle des Hl. Kreuzes auf Burg Karlštejn und der Wenzelskapelle im Veitsdom verwendet. Die Edelsteinvorkommen im Erzgebirge befinden sich im mittleren Teil des Erzgebirges etwa zwischen Vejprty (Weipert) und Chomutov.
Die verborgene Schönheit der unbelebten Natur präsentieren die Ostrover SammlerInnen Petr und Tomáš Sütte, Petr und Luboš Modrovič und Alena Lněničková.
Bestandteil der Ausstellung sind auch Makroaufnahmen von Mineralien, die aus dem Bergbaumuseum in Příbram ausgeliehen wurden. Der Welt der Kristalle und ihrer Schönheit kam Pavel Škácha, der Kurator für Mineraliensammlungen des Museums, mit seinem Objektiv nahe. Die detailierten Fotografien enthüllen die bunte Palette der Kristallgebilde und Farben einer ausgewählten Kollektion klassischer Minerale aus Lagerstätten in den Březové Hory (Birkenberg). Die Ausstellung wird außerdem durch Farbfotografien aus dem Souterrain des Erzgebirges des Fotografen Jan Albrecht und dreidimensionale Modelle ergänzt.
Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag: 9:30-12:30 und 13:00-18:00

