Tomáš Vosolsobě / Die reine Dimension des Bildlichen
Vernissage: 6. Februar 2014 um 17 Uhr
Die Ausstellung dauert bis zum 23. März 2014
Die Ausstellung, die von der südböhmischen Aleš-Galerie organisiert wurde, stellt diesen Künstler in der bisher ausgedehntesten Exposition vor, die die wichtigsten Etappen seines Schaffens umfassen. Tomáš Vosolsobě wird in den Räumen des Wortnerhauses in České Budějovice (Budweis) nach fast achtzehn Jahren (1995) wieder präsentiert. Im Verlauf der Austellung wird eine umfangreiche Monografie (ca. 300 Seiten) von Vlastimil Tetiva, Lucie Šiklová und Veronika Kotoučová erscheinen.
Tomáš Vosolsobě wurde am 7. März 1937 in Prag geboren. In den Jahren 1952 – 1956 studierte er an der Kunstgewerbe-Hochschule in Prag, zunächst in einer Klasse für Modellierung. Danach wurde er an der Akademie der bildenden Künste in Prag aufgenommen. Ende der sechziger Jahre stellte er für fast zehn Jahre seine bildkünstlerische Tätigkeit (freischaffende Kunst) ein und arbeitet als Fotograf im Postmuseum in Prag. Zum freien Schaffen kehrte er erst Ende der siebziger Jahre zurück.
1982 reiste er mit seiner Frau Rita, einer gebürtigen Schweizerin in die Schweiz (Zürich) aus. Während seines Auslandsaufenthalts organisierte er eine Reihe selbstständiger Ausstellungen (Schweiz, Italien, Deutschland). Nach dem Jahr 1989 nahm er auch seine ausstellende Tätigkeit in der Tschechischen Republik wieder auf. In die Heimat kehrte Tomáš Vosolsobě mit seiner Frau im Jahr 2000 zurück. Er ließ sich in Velvary nieder, wo er sein Werk nicht mehr weiterentwickelte. Er katalogisierte sein bisheriges Werk, nahm an Ausstellungen teil. Nach schwerer Krankheit starb er am 10. Januar 2011.


