Die Arbeiterwohnsiedlung Karlov in Pilsen

Die Ausstellung zeigt über 70 Jahre der Geschichte eines Viertels, das sich zwischen der Südlichen (Reichs-)Vorstadt und dem Flughafen in Bory befand. Gemeinsam mit der Wohnsiedlung Karlov, die aus 10 Straßenblöcken bestand und in der über 3000 EinwohnerInnen lebten, wurden Anfang des 20. Jahrhunderts die Škoda-Werke errichtet. Die Ausstellung ist das Ergebnis der Zusammenarbeit ehemaliger BewohnerInnen des Viertels mit Mitarbeitern des Lehrstuhls für Anthropologie der Westböhmischen Universität in Pilsen, die sich mit der ethnographischen Erforschung von Karlov beschäftigen.
