Ausstellung ritueller Gegenstände aus Zentralafrika
Die Kunst Afrikas verfügt über eine außergewöhnlich starke Formensprache und misst dem intensiven Gefühlsleben große Bedeutung bei. Ihr Einfluss auf die moderne Kunst beginnt bei Picasso, Derain, Braque und Modigliani und hält bis heute an. Im Unterschied zur westlichen Kunst ist die afrikanische fast nie als Zierde oder Dekoration gedacht, sondern dient den einheimischen Gottesdiensten, Ritualen, Zaubern und der Kommunikation mit höheren Naturkräften. Trotzdem haben diese gesellschaftlichen Bedürfnisse Kunstwerke von außerordentlicher Handfertigkeit, stilistischer Vielfalt und Ausdrucksstärke hervorgebracht.
Die Ausstellung zeigt eine einmalige Sammlung ritueller Statuen, Masken und weiterer Artefakte des afrikanischen Stammes Baga von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert. Die stark naturalistischen Werke bilden Mütter mit Kindern, Krieger, Jäger, Tiere und Herrscher mit Gefolge dar und haben imposante bildhauerische Formen. Werke aus Guinea, Kamerun, Burkina Faso und Nigeria sind vom 6.6. bis 30.8.2013 in der Visio Art Gallery zu sehen.
Fotografien von Reisen in diese geheimnisvollen und schönen Länder von Václav Přibáň runden die Ausstellung ab.

