Prag durch das Objektiv der Geheimpolizei
In den 1970er und 80er Jahren verfolgte die tschechoslowakische Staatsicherheit StB zahlreiche als feindlich eingestufte Personen. Dabei entstanden tausende heimlich aufgenommener Fotografien, eigenartige Zeugnisse der Überwachung, die nicht nur die verfolgten Personen auffangen, sondern auch die Gestalt des damaligen Prag.
In den 1970er und 80er Jahren verfolgte die tschechoslowakische Staatsicherheit StB zahlreiche als feindlich eingestufte Personen –Dissidenten, Unterzeichner der Charta 77, Kirchenvertreter u.a. Dabei entstanden tausende heimlich aufgenommener Fotografien, eigenartige Zeugnisse der Formen der Staatsüberwachung. In München wird die Ausstellung zum ersten Mal vorgestellt werden, die eine Auswahl aus diesen Fotografien und Informationen über die Methoden der Geheimpolizei bringt.
Bis zum Ende des Jahres 1989 wurde diese sog. „feindlichen Personen“ überwacht. Fotodokumentation, die während der Verfolgung entstand, fängt nicht nur die sog. Objekte während ihres Alltagslebens auf, sondern zeigt auch ein Bild und eine Atmosphäre des Prags während der Normalisierung und der Gesellschaft in den 1970er und 80er Jahren.
Begleitprogramm:
12.2. / 19.00 Uhr: Konzert und Gespräch mit dem ehemaligen Dissidenten und Liedermacher Vlastimil Třešňák
Mehr Info: http://munich.czechcentres.cz/programm/detail/0113-prag-objektiv/

