Zum Einkaufen ins alte Pilsen

Das Westböhmische Museum in Pilsen veranstaltet eine Ausstellung zum Thema Einkaufen im 19. Jahrhundert. Von größter Bedeutung für die Stadt waren die Jahrmärkte, bei denen Händler und Händlerinnen aus ganz Böhmen und dem benachbarten Bayern zusammenkamen. Für die alltäglichen Einkäufe gab es Wochenmärkte und natürlich Geschäfte. Das Warenangebot war wesentlich einfacher als heute, weshalb es auch weniger Spezialgeschäfte gab. Einige Handwerker hatten ihre Läden, während Lebensmittel und ähnliches in Kramer- und Kolonialwarenläden verkauft wurden.
Die Ausstellung stellt die Ausstattung und Dekoration dieser Läden vor, wie z. B. geschnitzte Meerjungfrauen und Fische, die in Kolonialwarenläden über der Theke hingen. Außerdem werden schmuckvolle Teedosen zu sehen sein, die im Jahr 2011 restauriert worden sind.
