Die Grenze ist nur die Imagination. Computeranimationen im Wandel der Zeit.
Vortrag von Christine Schöpf
Veranstaltungsort: Kunstforum Ostdeutsche Galerie
Kaum ein Spielfilm ohne digitale Effekte, Hintergründe und Bauten, Beleuchtung und Kamerafahrten. Animationsfilme Marke Pixar bedienen das aktuelle Genre des Family-Films, und Web 2.0-Plattformen wie YouTube wurden zum Showcase
und zur Tauschbörse des seit einigen Jahren boomenden Kurzfilms.
Längst kommen diese nicht mehr aus den großen Film- und
Computergrafikstudios sondern von Studierenden an Filmschulen und Kunstuniversitäten, aus Künstlerateliers und vergleichsweise kleinen Produktionsfirmen weltweit. Die neue Generation der Filmemacher hat ihr Handwerk gelernt: Eigenständige Storys, dramaturgisches Wissen, Kameraführung und Lichttechnik kennzeichnen den digitalen Kurzfilm ebenso wie der Einsatz unterschiedlicher Animationsarten. Die Möglichkeiten sind heute unbegrenzt – einziges Limit ist die Imagination!
Seit 1979 wirkt Christine Schöpf maßgeblich an der Entwicklung von Ars Electronica mit. Zwischen 1987 und 2003 war sie federführend an der Konzeption und Organisation des Prix Ars Electronica beteiligt und ist seit 1996 gemeinsam mit Gerfried Stocker für die künstlerische Leitung des Ars Electronica Festival verantwortlich. Seit 2009 ist Christine Schöpf Honorarprofessorin der Kunstuniversität Linz.

