“Scherbengericht” – Porzellan-Krimi-Dinner
Bis der Kommissar kommt, ist natürlich schon alles zu spät: Die Leiche liegt bereits im Keller, das Porzellan ist zerschlagen und die Gäste wissen mehr als der Ermittler …
Gut, dass sich das Publikum zu diesem Zeitpunkt bereits an einem belebenden Getränk und einer stärkenden Vorspeise laben konnte – sonst wäre vielleicht manchem die Aufregung auf den Magen geschlagen. Denn mitten drin im Geschehen, sozusagen am Tatort, sitzen die Gäste beim Krimi-Dinner “Scherbengericht” im Porzellanikon Selb.
Die spannende und äußerst unterhaltsame Story um Eifersucht, Verrat, Ehrgeiz und Profit spielt in der historischen Massemühle einer “alten Porzellanmanufaktur”, wo sich die Dinge erst anbahnen und dann überstürzen. Zwischenrein gibt es ein Viergang-Menü und jede Menge detektivische Überlegungen, wer der Mörder und was das Motiv sein könnte.
Nina Machalz, Polina Bachmann, Jörn Bregenzer und Jens Hollwedel – der auch Regie führt – setzen eine Kriminalgeschichte in Szene, die Ursula Ullrich und Horst Schmidt extra für das Porzellanikon schrieb.
Bei den Vorstellungen im Jahr 2010 zeigte sich das Publikum gleichermaßen begeistert und amüsiert: Die gelungene Mischung aus dem besonderen Veranstaltungsrahmen, origineller Porzellan-Story, gutem Essen und einer wunderbaren schauspielerischen Leistung machten den dreieinhalbstündigen Abend kurzweilig und erfolgreich.

