Gabriel von Max (1840-1915)
Gabriel Max, geboren in Prag, Sohn des Bildhauers Josef Max, studierte Malerei an den Akademien in Prag, Wien und München, wo er besonders stark von seinem Lehrer Karl von Piloty beeinflusst wurde. In der bayerischen Metropole begann er dauerhaft zu leben, die Kontakte zum tschechischen Milieu unterbrach er jedoch nie.
Seine Werke stellte er regelmäßig in der privaten Galerie von Mikuláš Lehmann und in den Jahresausstellungen von Krasoumská jednota aus, in Böhmen hatte er zahlreiche Sammler und Bewunderer. Max wurde durch seine Auffassung der geistreichen weiblichen Schönheit, durch Innovationen der kirchlichen Malerei, durch sein Interesse für Spiritismus und Darwinismus und sgn. Affengenres bekannt.
Er zählte zu den bedeutendsten Vertretern der Münchner Malerschule, die sich durch einen schlichten altmeisterlichen Vortrag, die Betonung der ästhetischen Gesamtauffassung des Themas und durch die Psychologie der abgebildeten Personen auszeichnete.
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