Paul Pörtner: Die wildgewordene Schere

Nichts, was die Zuschauer in diesen Tagen im Theater gewohnt sind zu erleben, ähnelt dem, was sie in der amerikanischen Kriminalkomödie “Die wildgewordene Schere” erwartet. Ihre originelle Form basiert nämlich auf der Kommunikation der Schauspieler mit dem Publikum, die die Macht über die Entwicklung der Handlung übernimmt. Die Theaterfreunde bekommen so erstmals die Möglichkeit auszuprobieren, wie man sich fühlt, wenn man als Zuschauer nicht nur passiv ist. Das Stück hat ungewöhnliche Resonanz in der Welt erfahren. Die ursprünglich einstudierte Komödie aus Boston wurde sogar ins Guinessbuch der Rekorde eingetragen und wird dort seit über 20 Jahren aufgeführt. Durch ihrer Genreabgrenzung gibt es in der Prager Theaterszene nichts Vergleichbares.
Regie: Petr Novotny
