“Schee is gwen – owa hirt” (schön ist es gewesen – aber hart), historische Fotografien aus dem Bayerischen Wald
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Ausgewählte Lichtbilddokumente aus dem Bayerischen Wald erlauben uns einen unverstellten Blick in die Vergangenheit: eine Reise in längst versunkene Zeiten unserer Heimat. Wir sehen Holzhauer mit ihren Blöcherschlitten bei ihrer gefährlichen Arbeit, Bilder erinnern uns an Pferd und Ochse vor Pflug und Wagen, Bauersleute stehen in ihrer Arbeitstracht vor dem Tor ihres Anwesens. Bauernhäuser und -höfe aus Holz und Stein, wie sie zwischen Waldkirchen und Deggendorf, Grafenau und Viechtach einmal in Großer Zahl standen, jetzt aber längst abgebrochen und verloren sind, können wir in alten Schwarzweißfotografien bewundern.
Die Fotografien stammen aus dem reichhaltigen Bildarchiv des Freilichtmuseums Finsterau.
Zu den Bildern:
– Pflügen mit dem Ochsengespann. Ort und Jahr unbekannt.
– Die Dorfkinder mit den Karfreitagsratschn erhalten Ostereier, 1939.
– Holzzugschlitten mit Pferdekraft. Dreisesselgebiet, 1952.
Vernissage: Donnerstag, den 13. November, um 19 Uhr.
Begrüßung: Bürgermeister Josef Berlinger;
Einführungsvortrag: Dr. Martin Ortmeier, Freilichmuseum Finsterau;
Musikalische Umrahmung: Gredbankerl-Duo.



