Alfons Mucha und seine Zeit

Die Jugendstilperiode liegtzwar schon 100 Jahre hinter uns, trotzdem haben uns ihre Gedanken und neue dynamische Bewegugungsformen auch heute etwas zu sagen. Die dekorative, manchmal jedoch fast mystische Wahrnehmung der Realität ist uns lieb – auch schon deswegen, dass sie uns aus der alltäglichen übertechnisierten Welt ausreisst. Bleiben wir also eine Weile stehen und erinnern wir uns an die Atmosphäre der Pariser Salons, Tingeltangel, des Theatre de la Renaissance, lassen wir uns vom Zauber der Plakate und Zeichnungen von Alfons Mucha sowie von Gegeständen der angewandten Jugendstilkunst aus ganz Europa begeistern. Die Besucher der Ausstellung begreifen sicher die Worte, die Mucha in seinem Buch “Gedanken und Träume” im Jahre 1900 geschrieben hat:
“Die Kunst ist ein Hilfsmittel, mit dem wir der Welt unsere Liebe mitteilen”.
Die Ausstellung wurde von der Kunstgewerblichen Abteilung des Westböhmischen Museums in Pilsen in Kooperation mit anderen Mitarbeitern vorbereitet.
