Israel gesehen durch Objektive von drei Generationen von Fotografen – Ausstellung zum 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel
Die Ausstellung spiegelt mit ihrer Konzeption die Sinuskurve der tschechisch-(slowakisch) – israelischen Beziehungen wider. Im ersten Teil werden Fotografien von tschechischen sowie israelischen Fotografen aus der Zeit der Entstehung des Staates Israel gezeigt. Die bedeutende slowakische Kunstfotografin Magdalena Robinsonová besuchte Israel in den 60-er Jahren, währen der Periode der leichten diplomatischen Entspannung. Ihr Zyklus von über fünfzig Fotografien, die das alltägliche Leben in Israel durch die Augen von der ausserordentlich empfänglichen Fotografien zeigen, wurde jedoch erst nach dem Jahre 2000 entdeckt. Seit 1968 waren diese Fotografien gemeinsam mit Texten von Arnošt Lustig im Wochenendhaus des Schriftstellers Ota Pavel am Fluss Berounka vermauert. Unter dem Titel “Zamurovaná kniha” (Das vermauerte Buch) besteht jetzt also die Möglichkeit, dieses alte fotografisch-literarische Projekt kennen zu lernen, das für die Ausstellung das Museum der jüdischen Kultur in Bratislava geliehen hat (2. Teil der Ausstellung).
Der dritte Teil – Fotografien des gegenwärtigen tschechischen Fotoreporters Karel Cudlín – stellt die israelische Realität vor und nach dem Jahre 2000 vor. Dieser erfahrene Fotograf mit einzigartigen Ausdrucksmitteln besucht Israel regelmäßig und schuf eine umfangreiche Sammlung, die ein Zeugnis über Israel am Anfang des 3. Jahrtausendes darstellt.
Die Besucher können sich in der Ausstellung drei Präsentationen von Fotografien ansehen – einige trennen beinahe 60 Jahre voneinander.

