„Sie leben mit den Andersgläubigen in schönsten Frieden“

“Sie leben mit den Andersgläubigen in schönsten Frieden”
Die Geschichte der Juden in Straubing im Kontext der jüdischen Geschichte Bayerns
Nach der Vertreibung der jüdischen Straubinger um die Mitte des 15. Jahrhunderts, wurde erst 1897 die Gründung einer Israelitischen Kultusgemeinde offiziell gestattet.
Der Etablierung der Gemeinde in der Stadt folgten in der Zeit des Nationalsozialismus Diskriminierung, Enteignung, Vertreibung und Deportation. Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs knüpften alteingesessene Straubinger gemeinsam mit Überlebenden der Konzentrationslager an die Tradition der Vorkriegsgemeinde an.
Anlässlich der beiden im Gäubodenmuseum Straubing zum 100-jährigen Bestehen der Straubinger Synagoge gezeigten Ausstellungen “Juden in Deutschland heute. Photographien von Edward Serotta” bzw. “Haus des Gebets. 1907-2007 Synagoge in Straubing” lädt das Gäubodenmuseum Straubing zu einem Vortrag mit Barbara Eberhardt ein. Die Theologin und Referentin des Vereins “Begegnung von Christen und Juden • Bayern” ist eine der Autorinnen des dreiteiligen Synagogen-Gedenkbandes für Bayern.
Der Vortrag findet bei freiem Eintritt im Vortragssaal des Gäubodenmuseums (Fraunhoferstr. 9) statt. Vor und nach dem Vortrag die Möglichkeit zum Besuch der beiden Ausstellungen; das Museum ist ab 18.30 Uhr geöffnet.
