Dalibor Smutný – Rasochy
Der Maler und Graphiker Dalibor Smutný nannte seine Ausstellung Rasochy nach einem kleinen Dorf in der Umgebung von Kolín, wo im Atelier in der alten Schule seine Arbeiten entstehen. In der Westböhmischen Galerie stellt er Graphiken und Gemälden vor, deren gemeinsame Inspiration die Welt der Natur ist. Im Ausstellungssaal wiegen graphische Zyklen und einzelne Blätter (meistens mit der Technik der schwarzweißen Mezzotinto) vor. Die Malerei ist mit Großformatleinwänden vertreten, mit einer einzigen Ausnahme, aus der vorigen Zeit (2006-2007). Dalibor Smutný gehört zu den wenigen Graphikern, die sich heutzutage der klassischen Mezzotinto-Technik widmen. Ihre Möglichkeiten probierte er zum erstenmal im ersten Jahrgang an der Akademie der bildenden Künste (AVU), wo er nach der Bijouterie-Fachoberschule in Jablonec nad Nisou im graphischen Atelier von Ladislav Čepelák studierte (1982-88). Während der Studien erwarb er Erfahrungen auch mit anderen Techniken – Radierung und Litographie – seine Diplomarbeit schuf er mit kalter Nadel und Aquatinte. In der ersten Hälfte der neunziger Jahre, als er schon als Fachassistent im Atelier der Graphik von Jiří Lindovský an der AVU (seit 1992 bis heute) wirkte, kehrte er zur reizvollen Mezzotinto-Technik zurück.

