15. Internationales Theaterfestival 2007: Ivanov – Slowakisches Kammertheater, Martin, SK
Gleich wie in anderen Tschechows Dramen, auch hier bewegen wir uns an der Grenze zwischen Komik und herber Tragödie. Die Spannung entsteht nicht auf Grund der komplizierten Handlung, sondern sie geht aus dem Innendrama einzelner Gestalten hervor. Der Hauptheld erlebt in seinen 35 Jahren eine gro3e Lebenskrise. Er verlor Illusionen über seine Umgebung und über sich selbst, sein Leben geriet in Sackgasse. Er bemüht sich, die Ursache seines Zustandes zu entdecken, findet jedoch nur ein unbestimmtes Schuldgefühl. Gesagt mit der heutigen Sprache leidet Ivanov an Abbrennungssyndrom.
Es spielt: Slowakisches Kammertheater, Martin, SK

