Dogon-Welt – Mythen im Licht der afrikanischen Sammlung von Rainer Kreissl

Die Dogon-Kultur hat sehr alte Wurzeln, deren Länge man – von unserem mitteleuropäischen Gesichtspunkt – bis zu den Zeiten der böhmischen Přemysliden verfolgen kann. Trotzdem entstanden die meisten Gegenstände aus dieser Ausstellung in den letztzen zwanzig Jahren. Die Dogon-Welt wird also mit relativ neuen Gegenständen präsentiert.
Die Dogonen, deren Zahl auf 300.000 bis 400.000 Menschen geschätzt wird, leben heute im Südosten der Republik Mali, im Gebiet unweit der Grenze mit der Republik Burkina Faso. Sie selbst nennen sich Dogonen oder Dogomen. In der heutigen Zeit gehören sie zu den populären afrikanischen Ethniken und der Besuch des Dogon-Gebietes steht oft auf dem Streckenplan der Reisebüros. Ihre Dörfer sowie die auf Bestellung gespielten Feste sind Ziel der Filmmacher, die sich nach exotisch aussehenden Afrikanern sehnen, und Aufnahmen aus Dogon-Gebiet erscheinen häufig in verschiedensten Reportagen über Afrika.
