Aleš Veselý – Neue Projekte und ältere Objekte (Querschnitt von Jahren 1957 – 2007)
Die Ausstellung in der Westböhmischen Galerie ist die erste Sonderpräsentation von Aleš Veselý in Pilsen und stellt einen Querschnitt von Werken der letzten 50 Jahre, mit Schwerpunkt Objekte, Realisationsmodelle, Reliefs und Zeichnungen dar.
Der Bildhauer Aleš Veselý beschäftigt sich mit Malerei, Zeichenkunst, Installation und Environment. Er ist im Jahre 1935 in Čáslav geboren und lebt in Prag. Er hat an der Akademie der bildenden Künste in Prag studiert (1952 – 1958), wo er später in den Jahren 1990 – 2006 als Professor tätig war. Seine Arbeiten sind vielfach Bestandteil von öffentlichen Räumen z. B. in Bochum und Hamm in Deutschland, im Olympischen Park in Soul (Südkorea), im Denkmal Terezín oder im japanischen Tachikawa.
In seinen Werken konzentriert sich A. Veselý auf große Bildhauerprojekte, die Raumbeziehungen, Kraftausgleich mittels Zügen, Spannung, Druck, Verbindung von der organischen und der anorganischen Welt, Bildung der Statue als Platz für einen Menschen lösen. In seinen Objekten und Reliefs benutzt er verschiedene reale, inzwischen destruierte Gegenstände (Eisenstangen, Bleche, Drähte, Federn, Traversen, Ketten, Schrauben, Seile) und kombiniert sie mit Holz, Stein, Glas, Beton oder Textil.

