Ein Spiel im Ernst – Aleš Lamr (Statuen und Bilder)
Aleš Lamr (geb. 12.6.1943 in Litovel bei Olomouc) kam mit der tschechische Kunstszene Ende der sechziger Jahre in Berührung. Sein Name wird sehr häufig tschechischer Pop-Art und tschechischer Groteske verbunden.
In den letzten vierzig Jahren entwicklelte sich sein Schafften von der figurativen narativen Malerei mit einem pointierten Sujet bis zu abstrakten kosmogonischen Riesenbildern. Was in allen seinen Werken wiederkehrt, ist die Originalität und seine auf den ersten Blick unverwechselbare Handschrift. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass der Lamr-Stil und seine Formenlehre nicht nur ins Unterbewußtsein der Kritiker, sondern in die Köpfe des breiten Publikum gedrungen ist. Ein nicht wegzudenkender Bestandteil Lammrs Schaffens ist sein Humor und seine Spielkraft.
Die Ausstellung “Ein Spiel im Ernst” stellt zwei Bereiche von Lammrs Werk vor: Zeichnungen und Statuen. Für die unterirdischen Räumlichkeiten der Galerie der Stadt Pilsen wurden ca. 15 Statuen und 40 Zeichnungen aus den Arbeiten des Autors von den siebziger Jahren bis zur Gegenwart ausgewählt.

