Du weißt doch, dass ich nichts höre, wenn das Wasser fließt

Drei Geschichten (Schockerkennung, Taubenspuren, Ich bin Herbert), die uns der Autor schildert, sind ziemlich lächerlich, doch sehr menschlich. In verschiedenen Variationen können sie jedem von aus begegnen. Die erste – das ist die vernichtende Sehnsucht, sich Geltung zu verschaffen, sich sichtbar zu machen und den Erfolg um jeden Preis zu erreichen. Die zweite steht dem nichts nach, so wie alle überkommenen Vorstellungen über “den heiligen Ehebund” verschwinden, sobald dem mehr als reifen Mann eine reizvolle junge Dame über den Weg läuft. In der dritten Geschichte geht es um den Dialog eines alten Ehepaars, dem sich die Erinnerungen an ein voriges Leben und die Menschen aus dem jetzigenh Leben bis zur Absurdität vermischen. Alle seine Gestalten hat der Autor mit lebensfrischem Humor, gleichzeitig jedoch mit Liebe gezeichnet.
Es spielen: V. Vydra, P. Nárožný, J. Ptáčník, D. Morávková, K. Fialová, J. Brejchová.
