Mord im Salonabteil

Das Laientheater aus Staňkov veranstaltet Cimrmans Spiel der Autoren Smoljak und Svěrák “Mord im Salonabteil”.
Im luxuriös eingerichteten Salonabteil des internationalen Schnellzugs reisen drei Passagiere: der bekannte tschechische Polizeiinspektor Václav Trachta, der Industrielle Meyer, der alles zur Erwärmung produziert (Pelzmäntel, Rum, Schamotteziegel) und der Fabrikant Bierhanzel, Erzeuger einer Salbe für dichtes Haar. In der Station Istanbul steigt zu diesen dreien noch der Schüler vom Inspektor, der Polizeipraktikant Jindřich Hlaváček ein, der seine Diplomarbeit über Zugkriminalität gerade beendet. Die Reise verläuft ruhig bis zum Augenblick, wo der Fabrikant Bierhanzel Zahnschmerzen bekommt. Der Zugsteward – ein Kondukteur für reiche Passagiere – bringt eine Tretbohrmaschine und der Fabrikant fühlt sich nach dem Eingriff viel besser. Bald ist der Schmerz ganz vorüber, denn Bierhanzel stirbt. So effektvoll begann Jára Cimrman sein Krimispiel “Mord im Salonabteil”, in dem er seine Erfahrungen vom Polizeidienst in 4. Wiener Bezirk einfließen ließ.
