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Veröffentlicht am 04. September 2019 CeBB

Barockschätze im Kloster

4+

Der Kulturaustausch zwischen Bayern und Böhmen hat eine lange Tradition. Eine Schau dokumentiert das gemeinsame Erbe. Ausstellungseröffnung am 02.09.2019.

Die Ausstellung „Barockschätze Bayern Böhmen“ stelle den einzigartigen Reichtum an barocken Baudenkmälern der bayerischen und tschechischen Nachbarregionen vor, betonte Pater Christian Liebenstein bei der Vernissage im Kreuzgang des Klosters. Er freue sich, dazu zahlreiche Besucher begrüßen zu können, „die den gemeinsamen Kulturraum Tschechien – Bayern mit ihren engen Bindungen in den vergangenen Jahrhunderten aufzeigt“.

Ins gleiche Horn stieß Veronika Křížková vom Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee: „Die Barockzeit war eine Zeit intensiven Kulturaustauschs über die bayerisch-böhmische Grenze hinweg. Das gemeinsame barocke Kulturerbe aufzuwerten und zu verbinden ist Ziel des Projekts Barockregion Bayern Böhmen“. Der Reichtum an barocken Baudenkmälern werde genutzt, um die touristische Attraktivität zu erhöhen und den Kulturaustausch zu beleben. Die Ausstellung im Kreuzgang des Klosters stellt über 100 Barockdenkmäler zweisprachig vor. Dabei sei die Auswahl der Denkmäler nicht leicht gefallen – „so groß sind der Reichtum und die Vielfalt des grenzüberschreitenden Baukulturerbes“.

Das Projekt Barockregion Bayern Böhmen wird bis Ende September 2020 von Bavaria Bohemia e.V./Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) als Leadpartner gemeinsam mit den zwei tschechischen Projektpartnern Depo2015 und Kulturista umgesetzt. Das Projekt wird aus dem bayerisch-tschechischen EU-Programm sowie durch den Bezirk Oberpfalz finanziell gefördert. Die Ausstellung zeige, so Veronika Křížková, welche touristische Attraktivität das kulturelle Barockerbe besitze. Mit der Ausstellung ließen sich die Schaffenswege der Baumeister, Architekten und Künstler der Barockzeit verfolgen – „die Dientzenhofers, Asams und andere ließen sich nicht von Ländergrenzen einengen“. So lege die Ausstellung den Fokus auch auf weniger bekannte Orte, die eine Entdeckung wert sind.

Die Ausstellung, die im Rahmen des Projekts Barockregion Bayern Böhmen entstanden ist, war bereits im westböhmischen Barockzentrum Mariánská Týnice und in Aldersbach, Plattling und Regensburg zu sehen. Nun gastiert sie bis zum 27. September im Kreuzgang des Klosters Ensdorf und kann kostenlos besucht werden.

Nach einem Umtrunk und einer Besichtigung der Ausstellung, die sakrale und profane Denkmäler der Barockzeit aus den bayerisch-tschechischen Nachbarregionen Oberfranken, Oberpfalz, Niederbayern, Region Pilsen und Region Karlsbad zeigt, genossen die Besucher in der St. Jakobus-Kirche das Orgelkonzert der Pilsener Organistin Markéta Schley Reindlová. Orgelkonzerte sind in der Ensdorfer Pfarrkirche ja nicht so häufig zu hören. Das Konzert der Pilsener Organistin war nicht nur akustisch ein Genuss. In der barocken Ausstattung der bestens ausgeleuchteten Asamkirche konnte man während des Konzerts auch die Augen wandern lassen.

Der Organist der Ensdorfer Pfarrkirche meinte: „Ich erkenne den Klang unserer Orgel nicht wieder. So schnell und mit so viel Farbe auf einer pneumatischen Traktur zu spielen, zeugt von der Klasse der Künstlerin.“ Auch das nicht so geschulte Ohr bemerkte, dass der Abend etwas Besonderes war. Mit zwei barocken Werken von Frantisek Xaver Brixi (Praeludium in F-Dur) und Jan Krtitel Kuchar (Andante a-Moll) zeigte Markéta Schley Reindlová gleich zu Beginn, was die Orgel zu bieten hat: voluminöse Strahlkraft und leise, ruhige und einfühlsame Register. Es war so ruhig in der Kirche, dass das Gebläse der Orgel schon fast gestört hat.

Vielleicht blieben auch die Augen bei „Pulchrior, ut surgat“, einem Medaillon am Kirchenfenster hängen, dass zum achtsamen Umgang mit der Schöpfung mahnt. Bei den Choralvorspielen op. 67 von Max Reger merkte man, dass zwar der Orgelprospekt barock ist, das Werk der Ensdorfer Orgel aber aus der Zeit der Jahrhundertwende des letzten Jahrhunderts stammt, also genau für Regers Musik konzipiert zu sein schien. Die gewaltigen Bässe des Posaunenregisters waren nicht nur zuhören, sondern auch zu spüren.

Mit der zeitgenössischen Interpretation von Petr Eben zu einem slowakischen Marienlied aus Tyrnau korrespondierte die Musik ebenfalls mit der Ausstellung, denn der barocken Kirche von Tyrnau (nordöstliche von Bratislava) ist eine Druckfahne gewidmet.

Nachdem die Turmuhr mit dem „8 Uhr-Schlag“ fertig war, zeigte Markéta Schley Reindlová mit Felix Mendelssohn-Bartholdys Sonata B-Dur op.65, Nr. 4, dass die Orgel zu Recht als die „Königin der Instrumente“ bezeichnet wird. Wie sagte Gerhard Tschaffon am Ende: „Man muss nicht in den Regensburger Dom fahren, um ein schönes Orgelkonzert zu hören“. Der kräftige Applaus der Zuhörer gab ihm Recht.

Quelle: Hubert Söllner, Mittelbayerische Zeitung, 04.09.2019

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