Deutsche und tschechische Studenten machen Gesetze – ein Tag als EU-Entscheidungsträger im CeBB
Ganz schön nervenaufreibend diese Gesetzgebung! Zu dieser Erkenntnis kamen 20 Studentinnen und Studenten der Universitäten Pilsen, Passau und Regensburg. Sie nahmen am 20.03.2014 an einem Planspiel zum Gesetzgebungsverfahren der EU im Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) teil und schlüpften dabei für einen Tag in die Rolle eines EU-Entscheidungsträgers.
Möglich gemacht wurde das Planspiel durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, das Bohemicum der Universität Regensburg, die Universität Pilsen sowie das Centrum Bavaria Bohemia, in dessen Räumlichkeiten die Simulation durchgeführt wurde. An diesem Tag konnten die deutschen und tschechischen Studenten in ganz verschiedene Rollen schlüpfen. Als Mitglied der Europäischen Kommission, Abgeordneter des Europäischen Parlaments, Regierungsmitglied eines Mitgliedslandes im Ministerrat oder auch in der Rolle eines Interessenvertreters diskutierten sie verschiedene Standpunkte zum Thema Energiepolitik und Energieversorgung in Europa. Am Ende des Tages sollte dabei eine gemeinsame Position zu einer Gesetzesvorlage entstehen.
Das Planspiel spiegelte den europäischen Gesetzgebungsprozesses gut wider, wie Fabio Schumm schildert: „Man hat gesehen, dass Entscheidungsprozesse sehr lang sind und auch warum das so ist. Die Bürger sind oft überfordert, weil sie so viele Prozesse im Auge behalten müssten, was in der Realität aber oft nicht geht. Dann ist es auch einfach für die Presse, Stimmung gegen Europa zu machen. Dennoch ist es toll, dass es diese gemeinsame europäische Idee gibt und uns dadurch eine Zusammengehörigkeit eint.“





