Deutsch-tschechischer Studentenworkshop im CeBB – 04.04.12
Bereits zum 4. Mal in Folge war das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) der perfekte Gastgeber für den Workshop von Studierenden der Westböhmischen Universität Pilsen und der Universität Regensburg, der am 04.04.12 stattfand. Das CeBB ist in mehrfacher Hinsicht ein idealer Begegnungsort – Programm und Selbstverständnis der Einrichtung, die konkreten Möglichkeiten des Zentrums, das Entgegenkommen der Menschen, die im CeBB arbeiten…
In diesem Jahr passte auch die Lage der Stadt Schönsee als Brücke zum Motto des Workshops “So fern und doch so nah”. Für die TeilnehmerInnen des eintägigen Workshops war es von Pilsen und Regensburg gleich weit bzw. gleich nah, um in Schönsee aufeinander treffen zu können. Seit vier Jahren verbringen Studierende beider Universitäten einen Tag im CeBB, um gemeinsam in mehreren gemischten Arbeitsgruppen einen Beitrag zu einem vorgegebenen Thema zu erarbeiten.
In Absprache mit den Dozenten, die den Workshop organisierten, Dietmar Heinrich, DAAD-Lektor an der Westböhmische Universität Pilsen, Renata Sirota-Frohnauer und Kateřina Šichová, beide an der Universität Regensburg tätig, entschieden sich die Studierenden, die für die Vorbereitung und konkrete Durchführung des Workshops in diesem Jahr verantwortlich waren, für das Motto “So fern und doch so nah”. Jana Cholevová von der Universität Regensburg, Irena Chavíkova und Veronika Vrbová von der Westböhmischen Universität Pilsen, luden 14 Regensburger und 10 Pilsner TeilnehmerInnen ein, ihre Gedanken und Beobachtungen in Form von Pantomime, Theater, Quiz oder Gedicht zu formulieren. Zunächst hatten die Studierenden bei einem gemeinsamen Brunch Aufgaben zu lösen, die die Moderatorinnen für sie vorbereitet hatten. Bevor es in den gemischten Arbeitsgruppen ernst und kreativ zur Sache ging, wurden gezielt Brücken geschlagen, damit die TeilnehmerInnen evtl. noch vorhandene Scheu ablegen.
Dass nicht nur die drei Moderatorinnen, die sich viel Mühe mit den Vorbereitungen gegeben hatten, das Ziel erfolgreich umgesetzt hatten, zeigten auch die Reaktionen der Studierenden. “Die Studenten haben sich wirklich sehr bemüht. Die Deutschen haben Tschechisch und die Tschechen haben Deutsch gesprochen. Wenn ein Deutsche eine Frage auf Tschechisch gestellt hat, hat ihm der Tscheche auf Deutsch geantwortet. Das hat uns sehr gefreut,” sagte Veronika Vrbová, eine der Organisatorinnen. “Ich denke, dass dieser Workshop gelungen ist. Die Studenten waren mit dem Programm zufrieden und fast alle haben uns gelobt, wie gut wir den Workshop für sie vorbereitet haben,” meinte Jana Cholevová. So hoffen die Moderatorinnen, dass die deutschen und tschechischen Studierenden mehr als nur lustige Spiele von diesem Workshop mit nach Hause genommen haben, “und, dass sie neue Kontakte geknüpft haben, aus denen grenzüberschreitende Freundschaften wachsen können.”
I. Chavíkova, J. Cholevová, V.Vrbová





