Lehárs Operette Giuditta in Pilsen
Giuditta ist die letzte Operette, die Franz Lehárs schrieb und als „Musikalische Komödie“ bezeichnete.
Die Aufführung der letzten Operette von Franz Lehár – Giuditta – war Anlass, am 19. Februar 2026 mit einer KulturTour nach Pilsen zu fahren. Hier wurde das Werk im Dezember 1934 auf Tschechisch uraufgeführt und kehrte nun nach mehr als 90 Jahren auf die Bühne des J.K. Tyl Theaters zurück.
Die Geschichte der Giuditta spielt sich vor der reizvollen Kulisse des Mittelmeers und der farbenfrohen nordafrikanischen Metropole ab; die romantische Musik entführt die Zuschauer in die Welt der Schwarz-Weiß-Filmdramen der 1930er Jahre. Die Hauptfigur erinnert an die berühmte Opernfigur Carmen – auch Giuditta lässt sich von ihrer momentanen Leidenschaft zu den Männern leiten, die ihr wegen ihrer Schönheit zu Füßen liegen.
Franz Lehár bezeichnete seine letzte Operette als Märchen. Aufgrund der opulenten Bühnenausstattung und Kostüme ließen sich die Besucher in die reizvolle Kulisse des Mittelmeers und Nordafrikas entführen. Die romantische Musik -darunter viele bekannte Melodien- verzauberte die Gäste. Stimmgewaltig die Protagonisten, fantasievoll die Kostüme. Ein gelungener Operetten-Abend, ein außergewöhnliches Theatererlebnis.
Zuvor kehrte die Teilnehmergruppe ins Restaurant Central am schönen Platz der Republik zum Abendessen ein. Ein kurzer Fußweg führte dann ins Theater Neue Bühne, wo Giuditta mit modernster Technik auf die Bühne gebracht wurde. Gesungen in tschechischer Sprache halfen deutsche Untertitel, dass auch die Gäste aus dem Nachbarland der Handlung folgen konnten. Mit neuen Eindrucken ging es nach der Aufführung zurück in die Oberpfälzer Heimat.




