Gemeinsam der Ukraine helfen
Der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds hat seine Förderprogramme so modifiziert, dass gemeinsam der Ukraine und ihren Bürgern geholfen werden kann.
Eine große Mehrheit der deutschen und tschechischen Gesellschaft nimmt den Krieg in der Ukraine – trotz der unterschiedlichen historischen Erfahrungen von Deutschen und Tschechen – ähnlich wahr: Als Akt der russischen Aggression gegenüber einem souveränen Staat, der nicht nur seine eigene Existenz verteidigt, sondern auch Werte wie Freiheit, Demokratie und Frieden, auf die auch wir uns in unserer Arbeit berufen.
Nicht nur diese Haltung zum Krieg in der Ukraine verbindet uns, sondern auch große Solidarität und Verbundenheit mit ihren Bürgern. Wir möchten daher deutsch-tschechische Initiativen unterstützen, die der Hilfe für die Ukraine und ihre Bürger gewidmet sind – denen, die unmittelbar bedroht sind genauso wie denjenigen, die von einem Tag auf den anderen zu Flüchtlingen wurden.
Daher können bei uns ab sofort Projekte beantragt werden, die Folgendes zum Hauptinhalt haben:
- Die Umsetzung von deutsch-tschechischen humanitären Aktivitäten, die ukrainische Bürger unterstützen und ihr Leid lindern.
- Die Umsetzung deutsch-tschechischer Benefiz-Veranstaltungen mit dem Ziel, finanzielle und materielle Mittel für humanitäre Hilfe an die Ukraine zusammen zu bringen.
- Die Umsetzung von deutsch-tschechischen Aktivitäten, die ukrainischen Flüchtlingen in ihrer schwierigen Situation helfen.
Förderanträge können Sie im Rahmen des Programms Restart II stellen. Projekte in diesem Programm (bis zu einer maximalen Förderhöhe von 4000 Euro) bewilligen wir fortlaufend. Der erforderliche Anteil von 30 % Kofinanzierung kann durch eigene ehrenamtliche Arbeit bestritten werden. Projekte können auch in einem anderen Land als der Tschechischen Republik oder der Bundesrepublik Deutschland stattfinden.
Weiter ermöglichen wir Antragstellern, ihre gerade laufenden (oder zum 31.12.2021 beantragten) Projekte der aktuellen Situation anzupassen und Aktivitäten zugunsten der Ukraine miteinzubeziehen.
Quelle: DTZF

