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  • Wanderung durch die unberührte Natur am bayerisch-tschechischen Grenzkamm

Veröffentlicht am 09. Juli 2020 AktuellesCeBBKulturTouren

Wanderung durch die unberührte Natur am bayerisch-tschechischen Grenzkamm

3+

Lieber zu Fuß als mit dem Bus: Das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) begeistert mit einer Wandertour am bayerisch-tschechischen Grenzkamm in der nördlichen Oberpfalz. Wo sich bei Bärnau Grünes Band und Goldene Straße kreuzen.

Wenn schon Corona bedingt die im Frühjahr und Sommer geplanten KulturTouren von Bavaria Bohemia e.V. ins Wasser fallen müssen, dann sollten wir Alternativen anbieten, sagte sich Susanne Setzer, engagierte Organisatorin der seit vielen Jahren fast immer ausgebuchten Fahrten zu Kulturhighlights im Nachbarland. Die Idee von der Wandertour im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet entpuppte sich als Volltreffer, der den teilnehmenden Geschichts- und Naturbegeisterten viele Komplimente entlockte. Das Wetter stimmte, die Route war gut gewählt und das Duo Alfred und Andrea Wolf als einfühlsame und versierte Kenner von Geschichte und Natur würzten den Wandertag mit vielen interessanten Details.

Es waren an die zwanzig Gäste, die am letzten Samstag (04.07.) der Einladung des CeBB zu einer etwa fünf Kilometer langen Wanderung am bayerisch-tschechischen Grenzkamm bei Bärnau folgten. Mit Alfred Wolf, Manager des Geschichtsparks Bärnau-Tachov, engagierte das CeBB einen der fachkundigsten grenzüberschreitenden Wegbegleiter, den man in der nördlichen Oberpfalz finden kann. Ideal die Ergänzung mit seiner Frau Andrea, die als zertifizierte Kräuterpädagogin beim Blick auf die Blumenwiesen am Wegesrand Interessantes über die heilende Wirkung heimischer Pflanzen beisteuerte.

Nach begrüßenden und einleitenden Worten bot das Durchqueren der Paulusbrunner Wiese den Naturfreunden nicht nur einen großartigen Panoramablick, sondern beeindruckte auch durch vielfältige Blumen- und Blütenpracht, wie sie in der heutigen Zeit nicht mehr oft zu finden ist. Nach der Überquerung des Grünen Bands ging es auf tschechischem Gebiet weiter zum Friedhof des verschwundenen Dorfes Paulusbrunn. Hier fanden Tschechen und Deutschen in nebeneinander liegenden Gräbern ihre letzte Ruhe. Ein denkwürdiger Ort, passend für ein Gedicht von Andrea Wolf, das vom damaligen Leben und der Vertreibung aus den umliegenden Dörfern handelte. Eine Zeit, dies sich tief ins Gedächtnis einbrannte. Nächste Station war der Böttgerstein, der einst in der Mitte der ehemaligen Gemeinde Paulusbrunn stand, einer nach 1680 entstandenen Streusiedlung aus sieben einzelnen Dörfern. Alfred Wolf ließ in seiner Schilderung die Ortsgeschichte an der Goldenen Straße aufleben. Das Gebiet mit den weiten Wiesenflächen, von vielen Hecken und Baumgruppen unterbrochen, lässt kaum erahnen, dass hier einst die Heimat von vierzehnhundert Menschen war.

Die Siedlungen von Paulusbrunn verband der Böttgerweg, auf dem es weiter Richtung Süden, parallel zur ca. 500 Meter entfernten Grenze, zu einem Steindenkmal mit Blick nach Nürnberg und Prag ging. Der Standort markiert exakt den Verlauf der Goldenen Straße – ab dem 13. Jahrhundert die wichtigste Handelsstraße zwischen Prag und Nürnberg. Die Route liegt auf einer schon weit vor dem Mittelalter benutzten Weg. Ihre große Zeit begann im 14. Jahrhundert unter Kaiser Karl IV. als Verbindung zwischen Böhmen und dem Westen des Reichs. Letztes Ziel der Wandertour war der Grenzlandturm, auch Roter Turm genannt. 1913 erbaute ihn Professor Franz-Xaver Mayer, ein gebürtiger Bärnauer. Den Turm kaufte 2009 die Stadt Bärnau, die im Kultur- und Festspielverein “Wir im Bärnauer Land e.V.” einen heimatbewussten Betreuer fand. Heutzutage mieten sich Gäste ein, um in grenzenloser Natur und mit weitem Blick über Bayern und Böhmen ein paar Tage Zweisamkeit zu genießen.

Mit Applaus dankten die Teilnehmer dem Begleiter-Duo Andrea und Alfred Wolf auf Bärnauer und auf Schönseer Seite CeBB-Leiterin Veronika Hofinger und Susanne Setzer, die diese eindrucksvolle Natur- und Wandertour organisierten.

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