Goldene Verdienstmedaille an Emilia Müller
1954, vor 63 Jahren, hat die Bayerische Staatsregierung die Schirmherrschaft über die Sudetendeutschen, Bayerns Vierten Stamm, übernommen. Hinter der Schirmherrschaft steht der Gedanke, die Wunden der Vertreibung zu heilen und die Bewarhung der Kultur der Deutschen aus Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien fortzuentwickeln und zu stärken.
In Dankbarkeit für die Ausübung der Schirmherrschaft durch den Freistaat Bayern zeichnete die Landesgruppe Bayern der Sudetendeutschen Landsmannschaft am Sonntag, 12. November 2017, Bayerns Sozialministerin Emilia Müller mit der Goldenen Verdienstmedaille aus, der höchsten Auszeuchnung der Landesgruppe.
Emilia Müller ist in Bayern auch Schirmherrschaftsministerin über die Sudetendeutsche Volksgruppe.
Der Ort der Verleihung, die Stadt Regensburg, ist laut Steffen Hörtler ein Volltreffer, Er verwies auf die seit 1951 bestehende Patenschaft der Stadt Regensburg über die Sudetendeutschen.
Die Festrede bei der Feierstunde im Alten Rathaus der STadt Regensburg hielt der Bischof von Regensbur, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer, der selbst sudetendeutsche Wurzeln hat, die Laudation für die Bayerische Staatsministerin Emilia Müller der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Dr. h.c. Bernd Posselt.

