Neues Zusatzstudium als Schlüssel für eine grenzenlose bayerisch-böhmische Zukunft
Gemeinsam starten die Universitäten im bayerischen Regensburg und im tschechischen Pilsen ein Pilotprojekt: Sie wollen Studenten auf beiden Seiten der Grenze in zwei Semestern fit machen für eine zunehmend grenzüberschreitende Arbeits- und Lebenswelt.
Die Universität Regensburg hat sich seit der Grenzöffnung zum wichtigsten wissenschaftlichen Tor Deutschlands nach Tschechien entwickelt. Jetzt wollen die Regensburger Wissenschaftler die akademische Zusammenarbeit mit Böhmen noch weiter intensivieren – mit einem neuen Studienangebot, das es in Deutschland kein zweites Mal gibt. Zum Wintersemester 2017/18 beginnt an der Universität Regensburg und der Westböhmischen Universität Pilsen das zertifizierte Zusatzstudium “Regionalkompetenzen für die bayerisch-tschechische Grenzregion”.
Die Initiatoren wollen so Barrieren, die zwischen Bayern und Tschechien vor allem in sprachlicher Hinsicht nach wie vor bestehen und einen grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Fachkräfte behindern, nachhaltig abbauen. Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen werden an den beiden Universitätsstandorten Regensburg und Pilsen jeweils ein zertifiziertes Programm absolvieren, das neben einer intensiven Sprachausbildung auch die Vermittlung interkultureller Kompetenzen zum Ziel hat. Teil des Programms ist auch eine mehrtägige Blockveranstaltung mit Experten aus der beruflichen und institutionellen Praxis.
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Quelle: obx-news.de

