Auftakt von “Impuls 2015!”
Mit mehr als 100 Gästen aus Politik und Kultur starteten am 15.11.11 das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) und seine Projektpartner, die gemeinnützige Organisationsgesellschaft Plzeň 2015, o.p.s. und die Stadt Regensburg das Projekt "Impuls 2015!".
An der Auftaktveranstaltung nahmen von politischer Seite Bezirkstagspräsident und Landrat Franz Löffler, Ing. Petr Smutný, Regionsrat der Region Pilsen, Volker Liedtke, Landrat des Landkreises Schwandorf, die Oberbürgermeister der Partnerstädte Regensburg und Pilsen, Hans Schaidinger und Mgr. Martin Baxa sowie Regierungspräsidetin Brigitta Brunner teil. Die Pilsner Gesellschaft Plzeň 2015, o.p.s. war mit einem großen Team vertreten, an der Spitze mit Direktor Mgr. Tomáš Froyda, der künstlerischen Leiterin Mgr. Yvona Kreuzmannová und der Vorsitzenden des Verwaltungsrates Marcela Krejsová.
Bis Ende des Jahres 2013 sollen sich unter Federführung des CeBB bayerische Beiträge für das Kulturhauptstadtjahr Pilsen 2015 herauskristallisieren. Mit Beginn des Jahres 2012 werden interessierte Kulturakteure der bayerischen Seite zu Informationsveranstaltungen, Brainstormings, Touren nach Pilsen und Exkursionen in andere Kulturhauptstädte eingeladen. Das CeBB wird zudem in den nächsten zwei Jahren, zusammen mit seinen Projektpartnern, die Werbetrommel für Pilsen als Kulturhauptstadt Europas 2015 rühren.
In seiner Begrüßung freute sich Projektleiter Hans Eibauer darüber, dass das Projekt – eine Anregung des Kuratoriums des CeBB auf der Sitzung am 18.10.2010 – im März bewilligt wurde und jetzt an den Start gehen kann. Das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) wird seine Funktion als Kulturdrehscheibe zwischen Bayern und Tschechien nützen, der Stadt Pilsen und seiner Region kreative Impulse für dieses Kulturereignis von herausragender europäischer Bedeutung zu geben. „Wir sind gespannt auf die Ideen der bayerischen Kulturschaffenden.”, so Hans Eibauer.
Tomáš Froyda, der neue Direktor der Gesellschaft Plzeň 2015, o.p.s., bezeichnete das CeBB als Spiegelorganisation der Pilsner Gesellschaft. “Wir freuen uns, dass das CeBB als Informations- und Kontaktstelle für die bayerische Seite mit uns zusammenarbeitet.”, so Froyda. Gemeinsam mit der künstlerischen Leiterin Yvona Kreuzmannová stellte er die Vision, die Ziele und die Programmstruktur des Kulturhauptstadtprojektes vor. Die Stadt Pilsen soll neben einer weithin bekannten Marke für Bier auch zu einem Markenzeichen für Kultur und Kreativität werden. Hauptachsen der Gesamtstrategie sind die Einbindung der Bevölkerung der Stadt und Region und die europäische Dimension des Projektes. Ausländische Künstler werden in die Vorbereitung und Realisierung des Programms für 2015 eingebunden. Außerdem sollen tschechische Künstler im Rahmen spezifischer Projekte international präsentiert werden und so die Vision von Pilsen als kreatives, innovatives Zentrum mit einer lebendigen Kulturszene in die europäischen Länder tragen.
In der Podiumsdiskussion, die von den Journalistinnen Bára Prochazková (Prag) und Angelika Schübel (Regensburg) moderiert wurde, betonten Bezirkstagspräsident und Landrat Franz Löffler (Cham), Regionsrat Petr Smutný (Pilsen), Landrat Volker Liedtke (Schwandorf), Regierungspräsidentin Brigitta Brunner (Regensburg), die Oberbürgermeister Martin Baxa (Pilsen) und Hans Schaidinger (Regensburg) für die Politik und Regionalkooperation Oberpfalz – Pilsen die Bedeutung der Ernennung Pilsens als Kulturhauptstadt Europas 2015 für die partnerschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen der bayerischen Seite und Pilsen. Landrat Volker Liedtke, zugleich auch Vorsitzender des Kuratoriums des CeBB, bezeichnete es als Signal für die Region, dass sich so viele politisch und kulturell Verantwortliche in Schönsee treffen, um über die Chancen der Kulturhauptstadt zu diskutieren. Er rief dazu auf, dass CeBB als Anlaufstelle für Pilsen 2015 zu nutzen. Auch Regierungspräsidentin Brigitta Brunner unterstrich das große Potential der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die Oberpfalz. Der Pilsner Oberbürgermeister Martin Baxa betonte, dass die Zusammenarbeit mit Bayern den tschechischen Nachbarn hilft, die Grenze aufzulösen, neue Sichtweisen zu entwickeln und sich an guten Beispielen zu orientieren. Ing. Petr Smutný, Regionsrat der Region Pilsen, machte deutlich, wie wichtig es ist, zu vermitteln, dass Pilsen nicht nur die Stadt des Bieres ist, sondern dass sich ein Zwischenhalt auch aus anderen Gründen lohnt.
Angereichert von konkreten Beispielen stellten Hans Eibauer und Maika Victor vom CeBB schließlich die Eckpunkte und die Projektumsetzung im Rahmen des neuen Projektes “Impuls 2015!” vor. Der abschließende Stehempfang, bei dem anregend diskutiert und Kontakte geknüpft wurden, entpuppte sich als vorgezogene Brainstormingphase.














