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  • Theaterprojekte überwinden Sprachbarriere – 2. Cojcland Konferenz in Schönsee

Veröffentlicht am 12. November 2007 Aktuelles

Theaterprojekte überwinden Sprachbarriere – 2. Cojcland Konferenz in Schönsee

"Host wos gsagt" (Hast du etwas gesagt), unter diesem Titel diskutierte ein hochkarätig besetztes Podium zur deutsch-tschechischen Sprachvermittlung bei der 2. Cojc-Land-Konferzenz im Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee.

Diese Diskussionsveranstaltung war der öffentliche Teil von drei intensiv genutzen Projekttagen, die 40 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland, Tschechien und Österreich in den Allerheiligenferien nützten, um das Cojcland-Netzwerk auszuweiten und fünf Cojc-Theaterprojekte im kommenden Jahr für den bayerisch-tschechisch-österreichischen Grenzraum zu konzipieren. “Cojc” ist ein Kunstwort aus tschechisch und deutsch (tscheutsch), das dem vom Theaterpädagoischen Zentrum “Das Ei e.V.” in Nürnberg und dem Kulturverein “A Basta!” in Vimperk ins Leben gerufenen Cojc-Land Netzwerk seinen Namen gab.

Lernt man eine Sprache wirkllich am besten, wenn man Grammatik und Vokabeln paukt? Oder gibt es noch andere Wege. Für die Teilnehmer der Podiumsdiskussion war klar: Sprache muss Spaß machen, vor allem wenn man sich mit einer so schweren Sprache wie Tschechisch beschäftigt. Vier Institutionen waren bei der Diskussion zur Sprachvermittlung auf dem Podium vertreten. Die eher klassischen Konzepte vertraten die Euregio Egrensis mit Geschäftsführer Harald Ehm und das Goetheinstitut Prag mit stellv. Institutsleiter Dr. Matthias Makowski. Katerina Karl-Brejchova von TANDEM, dem deutsch-tschechischen Jugendkoodinationszentrum, zeigte, wie mit den von TANDEM benützten Methoden der Sprachanimation Bewegung in die Sprachvermittlung kam. Den Weg über das Theater, den díe Initiative Cojc geht, schilderte Mgr. Pavel Krecek. Die Sprachanimation soll den Zugang zur Sprache des Nachbarlands erleichtern. Die gesproche Sprache, der Abbau von Vorurteilen, Teambildung und non-verbale Kommunikation stehen dabei im Vordergrund. Auf den Sprachunterricht, wie ihn jedermann aus der Schule kennt, setzten das Goethe-Institut und die Euregio Egrensis mit der Sprachoffensive.

In der Diskussion auf dem Podium und mit den Teilnehmern wurde deutlich, dass trotz der verschiedenen Herangehensweisen an die Sprachvermittlung Einigkeit darüber besteht, dass die tschechische Sprache auf der deutschen Seite immer noch eine hohe Hürde darstellt, die es zu überwinden gilt. Dabei wären tschechische Sprachkenntnisse in Zukunft eine wichtige Zusatzqualifikation in Ostbayern und für grenzüberschreitende berufliche Perspektiven. Interessant war zu hören, dass die Sprachoffensive der Euregio Egrensis erste Wirkungen zeigt. Inzwischen gibt es an 13 Schulen in Oberfranken und der Oberpfalz tschechischen Sprachunterricht, in der Realschule Wunsiedel wurde Tschechisch als erster Schule zum Wahlpflichtfach erhoben.

Erfreulich war, dass die Diskussionsteilnehmer keine Konkurrenz zwischen dem klassisischen und kreativen Ansatz der Sprachvermittlung sahen. Die Sprachanimation ist zwar gut geeignet, um “an die Fremdartigkeit der tschechischen Sprache heranzuführen”, so Moderator Tobias Engel M.A. vom Theaterzentrum “Das Ei”. Auf Dauer kann die Sprachanimation aber den klassischen Unterricht nicht völlig ersetzen, deshalb ist die tschechische Sprache als Lehrangebot in den Schulen und Volkshochschulen von so enormer Bedeutung.

Die vier Podiumsgäste kündigten für ihre Institutionen an, weitere Projekte der Sprachvermitttlung zu initiieren und zu begleiten. Die Euregio Egrensis hat sich zum Ziel gesetzt, die Nachfrage nach Tschechisch-Kursen zu wecken. Das Goethe-Institut setzt mit seinem Projekt “Jugend debattiert international” auf mehr Verständigung zwischen den Staaten Mittel- und Osteuropas.

Ergebnisse der Cojclandská Konferenz 2007

Die über 40 TeilnehmerInnen kamen aus Tschechien, Deutschland und (zum ersten Mal) aus Österreich. Der Großteil der TeilnehmerInnen sezte sich aus jungen Leuten, SchülerInnen, StudentInnen zusammen, die jüngste Teilnehmerin war 16 Jahre alt.
Es wurden von den TeilnehmerInnen fünf Cojc- Theaterprojekte für den Grenzraum konzipiert, die sie bis März 2008 selbständig durchführen werden. Alle diese Projekte werden auf einer gemeinsamen Höhepunktveranstaltung, einem “Abschlusspodium” in Pilen Ende März 2008 nochmals zusammengeführt und präsentiert.

In der weiteren Planung:
– Ein Sommertheaterprojekt für Jungendliche in
Schönsee und Domažlice
– Ein Städteprojekt Regensburg-Plzen
– Ein trilaterales Cojc-Theaterprojekt für 2009
in Linz

Die Veranstaltung wurde gefördert von:
EU-INTERREG III A
Robert Bosch Stiftung “Junge Wege in Europa”
Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds
TANDEM

Veranstalter:
Das Theaterpädagogische Zentrum DAS EI e.V. Nürnberg und der Kulturverein A BASTA! Vimperk, die gemeinsam das Cojc-Land Netzwerk ins Leben gerufen haben.

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