E.ON – Umweltpreis für Geozentrum
Das GEO-Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) e. V. in Windischeschenbach (Lkr. Neustadt/Waldnaab) ist mit dem E.ON Bayern Umweltpreis 2007 ausgezeichnet worden.
Aus den Händen von Stefan Vogg, Vertriebsvorstand der E.ON Bayern AG, und Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf nahmen Ulrike Martin, wissenschaftliche Leiterin des Projekts, und der Landtagsabgeordnete Georg Stahl, Vorstand des GEO-Zentrums, den mit 50.000 Euro dotierten Preis in München entgegen.
Sie vermitteln grundlegende Kenntnisse über die biologischen, chemischen und physikalischen Prozesse und Wechselwirkungen auf der Erde. Das schafft Voraussetzungen für umweltrelevante Entscheidungen und die Nutzung natürlicher Ressourcen im Sinne der Nachhaltigkeit. So lautet die Laudatio über das Geo-Zentrum an der Kontinentalen Tiefenbohrungsstelle in Windischeschenbach in der Oberpfalz. Es hat gerade den mit 50.000 Euro dotierten Hauptpreis des von Eon Bayern gestifteten Umweltpreises gewonnen. Das Interesse an diesen Geo-Informationen wachse stetig. Besonders Schülern werde auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse ein umfassendes naturwissenschaftliches Basiswissen vermittelt. Von den jährlich rund 25.000 Besuchern seien 20 Prozent Schüler- und Fachgruppen. Mit der größten Landbohranlage der Welt wurden von 1990 bis 1994 eine Tiefe von 9101 Metern erreicht. Weitere zehn Umweltpreise zu jeweils 20.000 Euro gingen an Landkreise, Gemeinden, Unternehmen und Vereinigungen. So hat die Gemeinde Ursensollen im Landkreis Amberg-Sulzbach die bayernweit erste mit Erdkollektoren beheizte Sporthalle gebaut. Die Benediktiner-Abtei Ettal ist im Rahmen einer Generalsanierung auf erneuerbare Energien umgestiegen und deckt daraus 80 Prozent des Energiebedarfs. Der Markt Uehlfeld sensibilisiert seine Gäste für Natur und Umwelt.
Textauszüge aus Süddeutscher Zeitung und Mittelbayerischer Zeitung

