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  • Von wegen “Wir im Herzen Europas” – Uni Studie der LMU-München

Veröffentlicht am 28. Juni 2005 Aktuelles

Von wegen “Wir im Herzen Europas” – Uni Studie der LMU-München

Uni-Studie über regionale Identität belegt: "Grenzüberschreitende Identität gibt es nicht einmal ansatzweise". Von einer grenzüberschreitenden Identität zwischen Bayern und Böhmen kann man gut 15 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs "nicht einmal ansatzweise sprechen". Das ist das Ergebnis eines zweijährigen Forschungsprojekts über die Befindlichkeiten der Bürger im Grenzraum.

Dr. Michael Weigl vom Centrum für angewandte Politikforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München präsentierte einen Auszug der Studie unter dem Titel “Regionale Identität als Hemmschuh und Motor deutsch-tschechischer Zusammenarbeit” bei einem Vortrag für die Euregio Egrensis im Egerland-Kulturhaus in Marktredwitz. Mit Heimat identifizieren Weigl ging bei seiner Forschungsarbeit von folgenden Thesen aus: Wer sich nicht mit der unmittelbaren Region in der er lebt identifiziert, wird sich in “seiner” Heimat nicht engagieren. Und wer nicht einmal das tut, dem ist die neue Region zwischen Bayern und Böhmen nach dem jetzt viel propagierten Slogan “Wir im Herzen Europas” herzlich egal. “Wie soll das Bewusstsein für einen gemeinsamen grenzüberschreitenden Raum entstehen können, wenn nicht einmal die eigene Lebenswelt als gemeinsamer Raum begriffen wird?”, sagte Weigl. Während der vergangenen zwei Jahre analysierten ein Forscherteam zwölf regionale Tageszeitungen in Bayern und Böhmen und interviewten Einwohner diesseits und jenseits der Grenze. Bei seinen Untersuchungen differenzierte der Politikwissenschaftler den bayerischen Grenzraum in drei Gebiete: die Oberpfalz, den Bayerischen Wald und die “nördliche bayerischen Grenzregion” (Landkreise Wunsiedel und Hof sowie das Überschneidungsgebiet Stiftland im Landkreis Tirschenreuth). Alle drei Gebiete haben, so Weigl, vier jeweils unterschiedlich stark ausgeprägte Defizite: Erstens, Bürger und Politiker sprechen keine gemeinsame Sprache; zweitens, es mangelt an “einem Geschichtsbewusstsein, das politisch unbedenklich ist”, drittens es fehlt “Selbstbewusstsein, das Offenheit zulässt” und viertens es gibt nur ein geringes regionales “Selbstverständnis einer Einheit in der Vielfalt”. Defizite im Norden Am stärksten ausgeprägt seien diese Defizite je weiter man nach Norden schaue, so Weigl. Für die Oberpfalz bedeute dies eine Mittelposition. Dort sei zum Beispiel das Verständnis der eigenen Region als Brücke zwischen Ost und West im Denken der Bevölkerung relativ stark ausgeprägt, erklärte er. Ein Selbstverständnis der oberpfälzisch-böhmischen Verbundenheit auch aus der Geschichte heraus symbolisiere der “doppelte Nepomuk” von Schönsee für das so genannte “Zwei-Herrenland” im Landkreis Schwandorf. Dort wo es eine positiv belegte gemeinsame Geschichte gibt, wie durch die alten Handelswege, haben die Bürger diesseits und jenseits der Grenze einen Anknüpfungspunkt, so Weigl. “Die Euregio Egrensis kannte aber hingegen kaum jemand der Befragten aus dem Raum Weiden und Schwandorf”, ergänzte der Wissenschaftler. Fakt sei: “Es gibt keinen grenzüberschreitenden Identitätsraum”. Mehr als ein Erfolg in der Zukunft und damit “Normalität im grenzenlosen Europa” sei es aber einen grenzüberschreitenden Interaktions- und damit Erfahrungsraum zu schaffen.

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