Ausstellung: 100 Jahre Radio in Tschechien
Das Tschechische Zentrum München lädt zur Ausstellung 100 Jahre Radio in Tschechien in der Bayerischen Staatsbibliothek ein.
Am 18. Mai 1923 begann in der Tschechoslowakei die Geschichte des regelmäßigen Rundfunks. Früher dran als der dortige Sender Radiojournal war in ganz Europa nur die BBC.
In der 100-jährigen Geschichte des Tschechischen Rundfunks spiegelt sich auch das Schicksal des Landes wider – der Wohlstand in den 1920er Jahren, die Besetzung der Tschechoslowakei durch Nazi-Deutschland, die Befreiung, die schwierige Zeit des Kommunismus, der Prager Frühling und der Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes 1968, die Samtene Revolution 1989, der Beitritt zu EU und Nato. In vielen dieser geschichtsträchtigen Augenblicke spielte der Tschechoslowakische Rundfunk auch sogar eine zentrale Rolle.
Mittels Fotografien und Originalaufnahmen aus dem Rundfunkarchiv bietet die Ausstellung einen Einblick in den Tschechischen Rundfunk, seine Geschichte und die Gegenwart. Sie nimmt nicht nur Schlüsselmomente der Rundfunkgeschichte in den Blick, sondern zeigt auch historische Übertragungstechnik und stellt den heutigen Rundfunk als modernes öffentlich-rechtliches Medium vor. Klára Stejskalová und Libor Kukal
KONZEPTION UND TEXTGESTALTUNG: Klára Stejskalová und Libor Kukal
GRAFISCHE BEARBEITUNG: Kristýna Marková

